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Panikattacke was tun – Die ersten Schritte

panikattacke was tunSie sollten sich Ihrer Ängste und Ihrer Panik bewusst werden. Lernen Sie, die Panik als Freund anzusehen. Auch wenn dies für Sie paradox klingen mag, so ist dies häufig der erste Fehler.

Je häufiger Sie Ihre Attacken zu Feinden erklären, desto häufiger werden Sie mit diesen konfrontiert. Natürlich ist eine Panikattacke nicht mit Leichtigkeit hinzunehmen, jedoch ist die ANGST IHR FREUND. Das sollten Sie sich auf die Stirn schreiben. Wichtig zu verstehen ist, dass Sie die folgenden Tipps nicht nur lesen sollen, sondern Sie sollten Sie auch in die Tat umsetzen. Nichts hilft so sehr, wenn Sie der Angst die Hand reichen. Damit verkleinert sie sich Tag zu Tag.

Interessant wäre es die Frage zu beantworten: „Was ist Angst?“

Halte Sie nun einen Moment inne und beantworten Sie die Frage für sich selbst.

Definition von Angst: Angst ein natürlicher Vorgang den es schon seit sehr langer Zeit gibt. Schon bei den Mammutjägern hat sich die Angst als etwas sehr hilfreiches erwiesen. Meistens ging es bei der Jagd um Leben und Tod. Bei einem Warnsignal spannen sich die Muskeln des Steinzeitmenschen an. Das Herz beginnt mehr Blut durch die Adern zu pumpen. Diese Angewohnheit war zum Steinzeitalter sehr hilfreich, da er immer bereit für einen rettenden Spurt sein musste.

Unsere Mammuts heißen heute zu Tage: Soziale Phobie, Agoraphobie, Phobische Störungen.

In der heutigen Zeit steht der Körper ständig unter Stress und Hektik und diese spiegeln den Normalzustand dar. Wir sind sozusagen auf Mammutjagd.

Das Negative an der Panik ist, dass sie beim ersten mal sofort vom Körper erkannt und registriert wird. Einmal Bange vor vielen Menschen zu sprechen bedeutet immer Bange vor größerem Publikum. Angst verhält sich ähnlich wie beim Fahrrad fahren. Wenn ich einmal Panik gelernt habe dann kann ich es für immer. Deshalb ist es wichtig, die Angst zu verstehen.

Angst ist gesund und rettet uns das Leben. Sie würden auch nicht angstfrei über eine Formel Eins Strecke laufen. Und Panik ist gleich Angst. 

Ich zeige Ihnen, wie ich es geschafft habe, mich mit meinen Attacken zu arrangieren. Wenn ich das geschafft habe, dann können Sie das auch! Eines möchte ich Ihnen vorab auf den Weg geben: Sie können sich sicher sein, dass Ihre Panikattacken nicht verschwinden werden, ohne etwas aktiv dagegen zu tun!

Aus diesem Grund habe ich einen Plan und diverse Tipps entwickelt, um aus meiner großen Todesangst einen vertrauensvollen Freund zu machen. Diese stelle ich Ihnen im Folgenden vor.

Tipp 1: Panikattacke was tun

Lassen Sie sich von einem guten Therapeut und einem verständnisvollen Hausarzt helfen.

Alleine trauen Sie sich viel weniger zu, als mit einem starken Partner. Bestenfalls finden Sie sich mit Gleichgesinnten zusammen, die bereits ihre Panikattacken erfolgreich losgeworden sind.  Ohne einen starken Partner ist es nur sehr schwer möglich, die Angststörung loszuwerden. Der erste und zugleich wichtigste Rat von mir ist es, dass Sie sich der Angst stellen. Tun Sie das mit einem starken Partner der Ihnen den ersten Schubs gibt. Die weiteren Schritte werden dann von alleine klappen. 

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